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Es wird eng für Kapitän McKenna
Massel am 14.07.2008 um 12:04 (UTC)
 Köln – Das schwache 1:1 des FC am Samstag in Wuppertal. Zu Beginn dominierte der Drittligist sogar die Partie. „Dann haben wir einige gute Ansätze gezeigt, aber da will ich einfach mehr von sehen“, kritisierte Coach Christoph Daum zu Recht.
Ein kleiner Lichtblick war Neuzugang Pedro Geromel, der erstmals auf seiner Stammposition in der Innenverteidigung ran durfte. Bei den Tests gegen Austria Kärnten (2:2) und MSK Zilina (1:2) hatte Daum den Brasilianer als „Sechser“ aufgeboten – „aber nicht, um ihn da zu testen, sondern um ihn ins Team zu integrieren.“

Daums Urteil nach Geromels erstem Verteidiger-Auftritt: „Er muss erst noch die nötige physische Fitness erlangen, aber das war schon zwei Klassen besser als auf der Sechs.“ Keine Frage: Daum plant mit dem 2,5-Millionen-Euro-Einkauf im Abwehrzentrum. Kommt nichts dazwischen, dürfte Geromel zum Saisonstart gesetzt sein – womit ein „Aufstiegs-Verteidiger“ auf die Bank müsste – McKenna oder Mohamad. Trifft es sogar den „Kapitän“ der Vorsaison?

In Wuppertal spielte Kevin McKenna, der zuletzt meist die Binde trug, neben Geromel. Der Kanadier sah vor allem beim Gegentor durch Reichwein gar nicht gut aus. Daum nahm ihn zwar in Schutz („Er stand am Ende einer Fehlerkette“), doch Pluspunkte hat der 28-Jährige im Kampf um den Stammplatz wohl nicht gesammelt.

Daum wird in den nächsten Tests „mal Dodo, mal Kevin neben Pedro“ spielen lassen. Im Duell mit McKenna hat „Dodo“ Mohamad aufgrund seiner Schnelligkeit und guten Technik zunächst die besseren Karten – doch freiwillig gibt Fighter McKenna seinen Platz natürlich nicht ab.

„Ich werde um meinen Platz kämpfen“, sagt er. „Das ist doch normal, dass nach dem Aufstieg neue Spieler geholt werden. Ich hoffe, wir haben die nötige Qualität, um zu bestehen. Dafür werde ich mein Bestes einbringen – ich bin kein Messi, ich bin schon immer über den Kampf gekommen.“

Quelle: Express
 

FC holt Helmes-Nachfolger
Massel am 06.07.2008 um 15:59 (UTC)
 Tröpolach/Köln – Der FC-Kader nimmt Gestalt an: Nach der Verpflichtung des brasilianischen Innenverteidigers Pedro Geromel hat sich der FC nun einen Stürmer geangelt. Der Transfer von Manasseh Ishiaku ist unter Dach und Fach.
„Ja, ich unterschreibe für vier Jahre beim FC“, bestätigte der 25-jährige Nigerianer mit belgischem Pass dem EXPRESS. Samstag sagte er: „Ich bin noch in Belgien bei meinen Freunden und warte auf einen Anruf aus Köln. Aber ich freue mich schon jetzt auf den FC.“ Sonntagmorgen reist er bereits ins Trainingslager nach Kärnten nach.

Manager Michael Meier konnte sich mit Ihsiaku und Duisburg über die Modalitäten einigen. Der MSV forderte nach EXPRESS-Informationen zunächst zwei Millionen Euro Ablöse. Diese Summe konnte Meier offenbar drücken, wohl auch wegen der Sprunggelenksprobleme Ishiakus, der im letzten Jahr nur 25 Bundesligaspiele für den MSV bestritt, in denen er aber zehn Mal traf..
Quelle: Express 06.07.08
 

Daum ist schon voll des Lobes
Massel am 05.07.2008 um 11:44 (UTC)
 Tröpolach – Unmittelbar nach dem 3:2-Sieg gegen Rapid Wien am Mittwochabend zeigt sich Christoph Daum „selbst überrascht“ von der Frühform seines Teams. Und auch am Tag danach war der FC-Coach noch voll des Lobes.

„Gewisse Fehler im Stellungsspiel sind zu diesem Zeitpunkt normal“, schaut Daum gerne über die Defensivprobleme der ersten Hälfte hinweg: „Aber dass die Mannschaft bei den Belastungen zum Beginn der Vorbereitung den Willen und Charakter gezeigt, gegen diesen Gegner ein 0:2 zum 3:2 zu drehen, ist psychologisch ganz wichtig.“

Dabei haben es Daum auch die Neuzugänge und Talente aus der eigen Jugend schon angetan. „Es war toll zu sehen, wie die Jungs abgehen. Tempo, Spiel in die Tiefe, Einsatzfreude. Ich will jetzt hier keinen verrückt machen, aber an einigen werden wir noch Freude haben.“

Matchwinner war Michael Gardawski mit seinem Abstauber zum 3:2. „Er hat gezeigt, wie man mit Schnelligkeit und Wille ein Tor erzwingen kann“, lobt Daum den Cousin des Kölner Ex-Verteifdigers Lukas Sinkiewicz.

Auch Gardawskis A-Jugend-Kollege Taner Yalcin bekommt gute Trainer-Noten: „Er war sicher am Ball, ein guter Passgeber, das hat mir gefallen.“ Linksverteidiger Pierre Womé überzeugt Daum mit „ganz ruhigem, abgeklärten Spiel. Dass er noch nicht so Gas gibt, ist nach der Pause normal.“

Als „vielleicht besten Mann“ hat Daum Wilfried Sanou auserkoren, der ab der 62. Minute auf der linken Seite wirbelte. Rechtsverteidiger Miso Brecko musste auf der „Sechs“ ran, machte seine Sache trotzdem „sehr ordentlich“, genau wie Daniel Brosinski ab der 62. Minute.

Quelle: Express 04.07.2008
 

Hilft Schumi beim Poldi-Deal?
Massel am 05.07.2008 um 11:42 (UTC)
 Köln – Der Traum von der Poldi-Rückkehr zum FC, er lebt trotz vieler Wenns und Abers. Und jetzt dürfen die Kölner Fans sogar noch auf die Hilfe von unerwarteter Seite hoffen: von Schumi! Der Formel-1-Rekordweltmeister und Multi-Millionär soll Interesse haben, beim Poldi-Transfer zu helfen.

EXPRESS erfuhr: Schumi-Manager Willi Weber soll bei einem privaten Treffen in Kerpen über den FC und einen möglichen Transfer von Lukas Podolski gesprochen haben.

Damit konfrontiert, sagt Weber: „Michael hat aus der Zeitung erfahren, dass Poldi zurück zum FC will. Und ihm liegt der FC sehr am Herzen. Ich bin am Wochenende bei ihm in der Schweiz und werde mit ihm mal drüber sprechen.“

Es wäre die spektakulärste Rückholaktion der Vereinsgeschichte. Der FC Bayern ist laut Manager Uli Hoeneß bereit, Lukas Podolski ziehen zu lassen. Angeblich für 15 Millionen Euro Ablöse – wenn man als Ersatz Mario Gomez aus Stuttgart bekommt.

Da Werder-Manager Klaus Allofs bereits ein Mitbieten um Poldi ankündigte, käme dem FC Schumis Hilfe natürlich wie gerufen. Sein Vermögen wird vom Fachorgan EuroBusiness auf 950 Millionen Euro geschätzt.

Dass bereits über Zahlen gesprochen wurde, will Weber nicht kommentieren. Er sagt: „Ich wünsche dem FC, dass er wieder stark wird und drücke vor allem Christoph Daum die Daumen, dass er das hinkriegt.“ Aber Schumi und er könnten in Sachen Poldi nicht den ersten Schritt tun.

Will er damit andeuten, der FC müsse nur auf Schumi zukommen? In den letzten Jahren hatte Präsident Wolfgang Overath mehrfach versucht, mit dem Kerpener („Eine Zusammenarbeit und ein Austausch, das wäre schon was“) zu sprechen – vergeblich. Zuletzt musste Schumi Ende November 2006 eine kurzfristige FC-Einladung zum Daum-Debüt gegen Duisburg aus terminlichen Gründen absagen.

In der Vergangenheit ging es laut Weber um „ein Sponsoring, dass den Merchandising-Bereich beider Partner verknüpft“. Diese Idee könnte jetzt wiederbelebt werden, denn auch nach Schumis Formel-1-Rücktritt werden seine Fanartikel gut gekauft – und eventuell bald durch seine cool designte Motorrad-Kluft ergänzt. EXPRESS erfuhr: Der Merchandising-Bereich im MS-Kartcenter in Kerpen wird sogar erweitert.

Gibt’s denn jetzt Kontakt zwischen Weber und Overath oder FC-Manager Michael Meier? „Nein, aber vielleicht ruft uns ja mal einer an“, sagt Weber und dann der entscheidende Satz: „Vielleicht können wir da ja doch was tun.“

Und was sagt Schumi selbst? Zur aktuellen Entwicklung um Poldi erstmal nichts. Dem FC wünschte er zuletzt viel Glück: „Ich fiebere ja seit Jahren beim FC mit und verfolge das Auf und Ab mit.“ Das könnte mit Poldi ein Ende haben.

Kennengelernt haben sich die beiden rheinischen Sporthelden 2005 auf dem Nürburgring, ein Jahr später trafen sie sich im WM-Quartier der Nationalmannschaft. „Schumi ist mein Idol“, sagte Poldi und verriet: „Wir schreiben uns ab und zu SMS.“ Da könnte er ja den Kontakt zu Overath herstellen…

Quelle: Express 03.07.2008
 

Daum setzt auf Mondragon
Massel am 03.07.2008 um 10:54 (UTC)
 Tröpolach – Wirbel um Faryd Mondragon. Nachdem der Kolumbianer zwei Tage später als der Rest der Mannschaft – offiziell wegen zu erledigender Behördengänge in Kolumbien – ins Training einstieg, gibt es nun Gerüchte um einen bevorstehenden Wechsel des Kölner Stammtorwarts, der sich dazu jedoch nicht äußern möchte.
Auch dass Christoph Daum beim Test am Mittwoch gegen Rapid Wien auf seine Nummer eins verzichtete, könnte man als Zeichen der Trennung deuten, doch Daum begründet dies mit dem verspäteten Trainingseinstieg und geht ausdrücklich vom Verbleib Mondragons aus: „Dass er vielleicht nach seinen guten Leistungen im letzten Jahr von verschiedenen Seiten etwas verrückt gemacht wird, kann immer mal vorkommen, aber mir ist nicht bekannt, dass er unzufrieden ist. Er hat Vertrag und ich gehe davon aus, dass er ihn erfüllt.“

Hoffentlich liegt Daum richtig, denn die Transfers auf den anderen Positionen erweisen sich derzeit als schwer genug. Da sollte wenigstens im Tor Klarheit herrschen.

Quelle: Express 02.07.08
 

Rummenigge geht auf Daum los
Massel am 03.07.2008 um 10:53 (UTC)
 München/Köln – Die Frage war an Jürgen Klinsmann gestellt, den neuen Trainer des FC Bayern. Aber dann ergriff Karl-Heinz Rummenigge das Wort, verbat Lukas Podolski einen Wechsel zum 1. FC Köln. Und Klinsi saß schweigend daneben.

„Das Thema ist ad acta gelegt. Wir haben da eine grundsäztliche Meinung gefällt“, sagte Bayerns Vorstandschef am Mittwoch. Von einer Freigabe nach Köln könne nicht die Rede sein. Rummenigges öffentliches Basta. (EXPRESS.DE berichtete › )

Er habe mit FC-Manager Michael Meier telefoniert und ihm genau das mitgeteilt. Und er habe Meier auch „gebeten, den Trainer zu sensibilisieren sich künftig zurückzuhalten.“

Wer damit gemeint war, ist klar: Christoph Daum, zu dem die Bayern seit Jahren ein angespanntes, gestörtes Verhältnis haben. Der Kölner Coach hatte einen Tag vorher unter anderem vollmundig erklärt: „Lukas ist total heiß darauf, zum FC zurückzukommen.“

FC-Manager Michael Meier bestätigt das Telefonat mit Rummenigge: „Ich weiß aber nicht, was Christoph Daum Schlimmes gesagt haben soll.“ In der Branche und auch beim FC verstehen sie die Worte von Rummenigge aber nicht als totale Absage. Meier zum EXPRESS: „Wir haben die Aussagen von Bayern zur Kenntnis genommen, Lukas hat einen Vertrag in München. Wir haben mit den Bayern schon relativ früh über Lukas gesprochen. Wir waren so verblieben: Sollten die Bayern ein Signal geben und Lukas abgeben, wollten sie uns Bescheid sagen. Der Anruf von Karl-Heinz Rummenigge war also nicht das Signal.“

Beim FC vermutet man vielmehr: Sollte der Transfer von Mario Gomez vom VfB Stuttgart nach München doch noch klappen, könnte sich das Blatt wieder wenden. Meier glaubt: „Wenn die Bayern mit Gomez klar sein sollten, werden sie uns schon das Signal geben.“

Während Rummenigge am Mittwoch erst einmal sein Veto für einen Wechsel nach Köln einlegte, hörte sich das bei Manager Uli Hoeneß nur wenige Minuten später wieder anders an. „Wir können nicht mit zwei Stürmern in die Saison gehen. Wenn wir keinen anderen Stürmer finden, dann ist ein Verkauf von Lukas Podolski kein Thema“, erklärte Hoeneß. Und wenn sie doch einen anderen Stürmer finden? „Dann natürlich.“

Unterdessen warf in den Poker um Poldi auch Werder Bremen erneut seinen Hut in den Ring. „Sollte Bayern ihn abgeben wollen, und er möchte zu uns, dann würden wir uns um eine Lösung bemühen“, sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs der Zeitung „Welt“. Nur: Poldi selbst möchte in erster Linie dort bleiben, wo er auch momentan ausspannt: In Köln. Dort, wo seine Familie lebt und wo sein Heimatklub FC spielt. Äußern wollte sich Poldi am Mittwoch nicht. Was hätte er auch sagen sollen? In dieser Situation kann jedes Wort ein Wort zu viel sein...

Quelle: Express 02.07.08
 

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